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Kaufberatung: iPad X - welches Apple-Tablet ihr wirklich kaufen wollt

iPad, iPad Pro oder iPad mini - wo liegen die Unterschiede?

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von Michael Knott
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Erst auf der Rückseite werden Unterschiede zum iPad Air 2 deutlich. Die LTE-Antenne integriert Apple nun weniger auffällig im Gehäuse, die Kamera ragt beim iPad Pro 9,7 aus dem Gehäuse hervor und verfügt über einen LED-Blitz.

Wer sich ein neues iPad kaufen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Apple hat drei grundsätzlich verschiedene Tablet-Reihen im Programm. Die Unterschiede zwischen dem günstigen iPad der sechsten Generation, der iPad Pro-Serie (10.5 und 12.9 Zoll) und dem iPad mini 4 sind mitunter gewaltig. Wir haben im Test mit allen iPad-Modellen Erfahrungen gesammelt und sagen euch in der Kaufberatung, welches Apple iPad für euch das Richtige ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Displaygröße - wie tragbar sollte das neue iPad sein?
  2. Große Unterschiede bei der Displaytechnologie
  3. Auf Augenhöhe: Kameras und Speicher
  4. Rechenpower und CPU: Durch die Bank weg gut
  5. Apple Pencil und Tastaturen: Besonderheiten der iPad Pro-Reihe
  6. Von mini bis Pro: alle iPad-Modelle im Kurzportrait
  7. Nicht mehr neu erhältliche iPad-Modelle

Ziemlich überraschend stellte Apple im März 2017 mit dem schlicht iPad genannten Tablet ein Einsteiger-Gerät vor . Im darauffolgenden Jahr gab es gleich die verbesserte Version - das iPad 2018 unterstützt nun den Apple Pencil, die Vorgängerversion ist nicht mehr erhältlich. Dann gibt es natürlich noch das dritte Modell der iPad Pro-Reihe mit 10,5 Zoll messendem Display. Das iPad Pro 9.7 ist Geschichte. Blickt ihr noch durch? Denn nicht nur im Preis sondern auch in der technischen Ausstattung unterscheiden sich iPad, iPad Pro und iPad mini 4 zum Teil sehr deutlich voneinander. Wir bringen in dieser Kauf- und Typ-Beratung Licht ins Dunkel.

Displaygröße - wie tragbar sollte das neue iPad sein?

Die Display-Größe ist nur ein Unterscheidungsmerkmal - aber ein sehr wichtiges. Der Zusammenhang leuchtet ein: Je mehr Platz ein Display zum Anzeigen von Inhalten hat, desto mehr Freude bereitet die Wiedergabe von Filmen, das Spielen oder das Surfen im Netz.

Auf der anderen Seite lassen sich große Tablets wie das iPad Pro 12,9 nicht mehr dauerhaft in einer Hand halten und schlechter transportieren. Das 7,9 Zoll messende iPad mini 4 auf der anderen Seite kommt eigentlich nur dann für euch in Frage, wenn ihr das Apple-Tablet regelmäßig unterwegs, etwa in Bus und Bahn oder im Flugzeug nutzen wollt. Ansonsten empfinden wir eine Displaydiagonale von 7,9 Zoll (20,1 Zentimeter) als zu klein für ein Tablet. Das beste Verhältnis zwischen Platzbedarf und Bildschirmfläche bietet das iPad Pro 10.5. Nachfolgend findet ihr die Abmessungen und das Gewicht sämtlicher iPad-Modelle in einer Tabelle.

iPad Pro iPad Pro 10,5 iPad (2018) iPad mini 4
Abmaße und Gewicht
Höhe305,7 mm Höhe250,6 mm Höhe240,0 mm Höhe203,2 mm
Breite220,6 mm Breite174,1 mm Breite169,5 mm Breite134,8 mm
Tiefe6,9 mm Tiefe6,1 mm Tiefe7,5 mm Tiefe6,1 mm
Gewicht723 g Gewicht469 g Gewicht469 g Gewicht304 g
Display
Display12,9" Display10,5" Display9,7" Display7,9"
Auflösung2732x2048 (264 ppi) Auflösung2224x1668 (264 ppi) Auflösung2048x1536 (264 ppi) Auflösung2048x1536 (326 ppi)

Hinweis: Es sind die Abmessungen für die WLAN-Versionen angegeben. Die Varianten mit eingebautem LTE-Modem wiegen etwa zwischen 5 und 10 Gramm mehr.

Große Unterschiede bei der Displaytechnologie

Jedes iPad hat ein LCD mit LED-Hintergrundbeleuchtung, die Auflösung beträgt meist 2.048 x 1.536 Pixel. Beim großen iPad Pro 12,9 tummeln sich 2.732 x 2.048 Pixel; beim iPad Pro 10,5 sind es 2.224 x 1.668 Pixel. Aufgrund des kleineren Displays ergibt sich damit für das iPad mini 4 die höchste Pixeldichte von 326 Pixel pro Zoll (ppi). Doch dann hören die Gemeinsamkeiten auch fast schon auf.

So verfügt das günstigste iPad etwa nicht über ein vollständig laminiertes Display. Dank der Laminierung sehen Inhalte auf den Anzeigen der übrigen iPads daher eher aus wie gedruckt. Auch müsst ihr beim iPad 2018 auf eine Antireflex-Beschichtung verzichten, die sich in unseren Tests jedoch ohnehin nicht als sonderlich wirkungsvoll erwiesen hat.

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Was uns jedoch vollends überzeugt, ist das so genannte True Tone-Display . Der Inhalt wird hierbei automatisch an die vorherrschenden Lichtverhältnisse angepasst, sodass etwa ein weißes Blatt Papier auf dem Display stets weiß aussieht. Ein solches True Tone-Display war zunächst allein dem 9,7 Zoll großen iPad Pro vorbehalten. Seit der WWDC 2017 bietet Apple es serienmäßig auch für das überarbeitete iPad Pro 12.9 sowie die 10,5-Zoll-Version an.

Auf Augenhöhe: Kameras und Speicher

Wir sehen die eingebauten Kameras der iPads eher als Verlegenheitslösung. Den meisten Menschen dürfte es egal sein, ob der Sensor der hinteren Kamera nun mit zwölf Megapixeln wie bei der iPad Pro-Reihe oder nur mit acht Megapixeln wie bei allen anderen iPad-Modellen auflöst. Wichtiger ist hier die Qualität der Frontkamera, bei Apple FaceTime HD-Kamera genannt.

Wer plant, mit dem iPad häufiger Videochats durchzuführen, sollte ein iPad Pro in Betracht ziehen. Diese Apple-Tablets bieten als einzige iPads eine FaceTime-Auflösung von sieben Megapixeln. Die übrigen iPads begnügen sich bei der Frontkamera mit mageren 1,2 Megapixeln - schlecht für Chats und Selfies.

Mit Ausnahme des iPad mini 4, das es zur Zeit lediglich mit 128 Gigabyte Speicher bei Apple zu kaufen gibt, bietet Apple die übrigen iPad-Varianten mit unterschiedlich großem Flashspeicher zwischen 32 und 512 Gigabyte an. Bei keinem iPad-Modell könnt ihr den Speicher nachträglich per Speicherkarte erweitern! Ihr solltet daher um die 32-Gigabyte-Versionen eher einen Bogen machen. Der Platz ist für eine angemessene Apps- und Medienauswahl einfach zu knapp bemessen.

Special: Das iPad im Bildungsbereich

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Rechenpower und CPU: Durch die Bank weg gut

Höhere Zahlen bedeuten hier ganz klassisch auch mehr Speed. Doch selbst der A8-Prozessor im iPad mini 4 ist durchaus noch dazu in der Lage, die meisten Apps und Spiele flüssig darzustellen.

Im nicht nur für den Bildungssektor spannenden iPad (2018) steckt mit dem A10 Fusion der gleiche Hauptprozessor wie im iPhone 7. Geschwindigkeitsprobleme sollten damit auf absehbare Zeit nicht auftreten. Den Top-Prozessor A10X erhaltet ihr nur, wenn ihr euch für ein Modell aus Apples iPad Pro-Reihe entscheidet.

Apple Pencil und Tastaturen: Besonderheiten der iPad Pro-Reihe

Alle iPad Pro-Modelle und das iPad 2018 lassen sich wahlweise auch mit dem Apple Pencil bedienen. Alle anderen Tablets, iPads inklusive, kommen mit dem Stift nicht zurecht. Es gibt aber zahlreiche Alternativen von Drittanbietern, die jedoch nicht an den Funktionsumfang des Originals heranreichen.

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Wir haben uns verschiedene Tastaturen für die iPad Pro-Reihe im Test ganz genau angesehen.


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Zudem verfügt nur die iPad Pro-Reihe über den so genannten Smart Connector. Über diese magnetische Schnittstelle fließen sowohl Daten als auch Strom. Apple und andere Zubehörhersteller bieten dafür spezielle Tastaturen an, die nicht per Bluetooth gekoppelt werden müssen. Das ist praktisch im Alltag. Die Tastaturen sind jedoch bislang das einzige Zubehör für den Smart Connector und für alle anderen iPad-Modelle gibt es ebenfalls passende Tastaturen von Drittanbietern.

Ebenfalls gut zu wissen: Nur in der iPad Pro-Reihe verbaut Apple vier Lautsprecher, die sogar recht anständig klingen und den Einsatz von guten Kopfhörern nicht unbedingt erfordern.

Von mini bis Pro: alle iPad-Modelle im Kurzportrait

iPad Pro 12.9

Das mit Abstand größte und teuerste iPad war das erste Modell mit Apple Pencil-Support und wurde zuletzt im Juni 2017 mit neuen Prozessoren und einem besseren True Tone-Bildschirm samt ProMotion-Technologie ausgestattet. Apple sieht es gerne als Ersatz für den Computer oder das Notebook. Wir kamen im Test zu einem anderen Ergebnis. Für uns ist es eher eine mobile Spielekonsole, Filmleinwand und kreativer Spielplatz mit massig CPU-Reserven. Hier findet ihr unseren ausführlichen Testbericht zum iPad Pro.

iPad Pro 10.5

Das iPad Pro mit 10,5-Zoll-Diagonale ist das iPad-Familienmitglied mit den schmalsten Bildschirmrändern. Das seht ihr ihm auf den ersten Blick an. Technisch ist es mit der jüngsten Version des iPad Pro 12.9 identisch. Der Formfaktor ist bei deutlich gestiegener Bildschirmdiagonale im Vergleich zum iPad Pro 9.7 nahezu unverändert. Hier findet ihr unseren ausführlichen Testbericht zum iPad Pro 10.5.

iPad (2018)

Das iPad 2018 ist mit einem Preis von 349 Euro die mit Abstand günstigste Gelegenheit, an ein fabrikneues iPad zu gelangen. Apple richtet sich mit dem 9,7 Zoll großen Gerät vornehmlich an den Bildungsbereich. Doch auchfür alle anderen Käufer ist es interessant, bietet es mit dem A10 Fusion-Chip doch einen kräftigen Prozessor. Außerdem ist es das einzige Tablet abseits der iPad Pro-Reihe, das den Apple Pencil unterstützt. Hier geht es zum vollständigen Testbericht des iPad 6 des Jahrgangs 2018.

iPad mini 4

Das iPad mini 4 bietet sich für Menschen an, die häufig unterwegs sind und Tablets zuhause eher selten verwenden. Das kleine iPad kann bis auf ein paar Ausnahmen im Prinzip all das, was die anderen Modelle auch können. Es verfügt jedoch über den schwächsten Prozessor und die wenigsten Wahlmöglichkeiten beim Speicher.

Nicht mehr neu erhältliche iPad-Modelle

Nachfolgend findet ihr iPad-Modelle der jüngsten Vergangenheit, die es nicht mehr bei Apple zu kaufen gibt, die technisch oder preislich in unseren Augen dennoch interessant bleiben.

iPad Pro 9.7

Interessanterweise war das kleinere iPad Pro zum Marktstart besser ausgestattet als der 12,9 Zoll große Bruder. Mit der Einführung des iPad Pro 10.5 hat Apple es aus dem Programm genommen. Für Gebrauchtkäufer: Hier findet ihr unseren ausführlichen Testbericht des iPad Pro 9.7.

iPad (2017)

Das 2017 vorgestellte iPad-Familienmitglied ersetzte das beliebte iPad Air 2, welches nicht mehr angeboten wird. Schade - denn es ist ein wenig dicker und schwerer als das Air. Dafür war es zum Preis von 399 Euro das günstigste Apple-Tablet, denn das iPad mini 4 gibt es erst zu Preisen ab 479 Euro. Nach nur einem Jahr, zeitgleich mit der Vorstellung des iPad 2018, nahm Apple es aus dem Programm. Gebrauchtkäufer finden hier unseren ausführlichen Testbericht des iPad 2017.

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  1. Gastkommentar · 

    Was söll das alles als Navi passt eiñ Samsung mit GPs Freisprecheinrichtung x mal besser. Ist auch preiswerter. Es gibt auch diverse kostenfreie Android Navi Apps.

  2. SteffisCloud · 

    Super Artikel vor allem wenn man ein neues iPad sucht - vielen Dank. Schade, dass das iPadPro 9'' aus dem Programm herausgenommen wurde. Persönlich finde ich es gar nicht schlecht, obwohl es ein "Fehlkauf" war, da ich jetzt das iPad Pro 12'' bevorzugen würde. Aber so ein iPad hält ja auch eine Weile. Viele Grüße, Steffi

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