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Galaxy S8 (Plus) im Test: Handliches Phablet mit Luft nach oben

S7-Nachfolger ausprobiert

Galaxy S8 - Titelbild

Samsung will mit dem Galaxy S8 das Note 7-Debakel vergessen machen. Dabei setzt der südkoreanische Hersteller vor allem auf ein neues Design. Das Galaxy S8 (Plus) ist ein handliches Phablet, das ein rund sechs Zoll großes Display in einem nur 5,2 Zoll großen Gehäuse fasst. Doch das schicke Äußere kann im Test nicht über einige Schwachstellen hinwegtäuschen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung
  2. Bedienung
  3. Bixby
  4. Performance und Ausstattung
  5. Sprachqualität
  6. Akkulaufzeit
  7. Kamera
  8. Samsung DeX
  9. Preis und Verfügbarkeit
  10. Fazit & Alternativen
  11. Datenblatt

Die Spatzen pfiffen es trotz aller Geheimhaltungsvorkehrungen bereits von den Dächern: Samsung setzt beim Galaxy S8 auf ein neues Design. Der Umbruch fällt nicht ganz so radikal aus, wie seiner Zeit beim Wechsel vom Galaxy S5 auf das Galaxy S6. Er ist aber doch markant. Samsung hat es sich beim Galaxy S8 zum Ziel gemacht, möglichst viel Display in einem möglichst kleinem Gehäuse unterzubringen. Stolze 5,8 Zoll misst der Screen des Galaxy S8, das Schwestermodell Galaxy S8 Plus bringt es gar auf 6,2 Zoll - übrigens der einzige Unterschied zwischen beiden Smartphones. Die Abmessungen der Geräte entsprechen jedoch denen eines 5,2-Zoll- beziehungsweise 5,7-Zoll-Smartphones. Wie ist das möglich?

Design und Verarbeitung

Samsung setzt bei beiden Smartphones auf ein Edge-Display mit gewölbten Displayrändern links und rechts. Der Bildschirm ist zudem fast nur in der Höhe vergrößert worden, wodurch sich auch das krumme Seitenverhältnis 18:5,9 erklärt. Der Screen erstreckt sich des Weiteren nun fast über die gesamte Front. Genauer gesagt 84,1 Prozent (Galaxy S8) beziehungsweise 83,9 Prozent (Galaxy S8 Plus) der Front des Smartphones bestehen aus Bildschirm. Der Home-Button musste dafür weichen, stattdessen bringt euch ein Druck auf eine viereckige Bildschirmtaste nun zurück zum Startbildschirm. Betätigt ihr den Drucksensor unterhalb des Glases, schaltet ihr das Display ein. So kennt ihr es bereits von früheren Galaxy S-Modellen. Einen Screenshot könnt ihr aber so nicht mehr erstellen, zum Erstellen eines Screenshots müsst ihr beim Galaxy S8 eine andere Tastenkombination nutzen.

Samsung Galaxy S8 (Plus) im Test

"Großer Screen, im handlichen Format" - kommt euch dieser Spruch bekannt vor? Samsung ist nicht der erste Hersteller, der sich 2017 am Spagat aus kleinem Gehäuse und großem Screen versucht. Bereits auf dem MWC stellte Konkurrent LG mit dem LG G6 ein kompaktes 5,7-Zoll-Smartphone vor. Im Vergleich wirkt das Galaxy S8 aber noch eine Ecke cooler. Das liegt zum einen am Edge-Screen, der dem LG G6 fehlt, zum anderen ist das S8 noch ein wenig kompakter.

Die Kehrseite der Medaille: Das Galaxy S8 sieht mit seinen schmalen Rändern zwar beeindruckend aus, leider bieten die abknickenden Displayränder aber kaum Griffpunkte für die Finger - in Verbindung mit dem rutschigen Glasrücken eine ungünstige Kombination. Wer sein Galaxy S8 vor einem Displayschaden oder Glasbruch auf der Rückseite bewahren will, sollte es unbedingt in einer Hülle nutzen.

An der Auflösung des Displays hat Samsung im Vergleich zum Galaxy S7 übrigens nicht wirklich etwas geändert. Sie fällt mit 2.960 x 1.440 Pixeln minimal höher aus als beim Vorgänger. Einen 4K-Screen wie das Sony Xperia XZ Premium bietet das Galaxy S8 also nicht. Dafür kann der Screen HDR-Inhalte darstellen - allerdings nur von Amazon Prime, Netflix HDR-Inhalte unterstützt das Galaxy S8 derzeit noch nicht. Ein weiterer Kritikpunkt: Viele Apps sind nicht auf das neue Display-Format des Galaxy S8 angepasst, und werden mit unschönen schwarzen Rändern angezeigt.

Bedienung

Der Fingerabdruckscanner hat im neuen Home-Button keinen Platz mehr. Er ist nun auf die Rückseite gewandert. Allerdings hat Samsung ihn nicht wie die meisten anderen Hersteller unterhalb der Kamera platziert, sondern daneben. Die Position ist nicht optimal. Im Test wischten wir häufig über die Kameralinse statt über den Scanner. Der Sensor lässt sich zudem nur schwer ertasten. Er liegt zwar etwas tiefer im Gehäuse, die Vertiefung ist jedoch nur minimal und kaum spürbar. Zu allem Überfluss arbeitete der Scanner im Test auch sehr ungenau. Wir brauchten häufig mehrere Versuche, ehe unser Finger erkannt wurde.

Warum hat Samsung den Scanner nicht einfach unterhalb der Kamera platziert, so wie es LG oder Huawei bereits seit Jahren vormachen? Wie uns ein Samsung-Mitarbeiter am Rande des Unpacked Events verriet, sei dies aufgrund des inneren Aufbaus des Geräts nicht möglich. Samsung hätte in diesem Fall den Akku verkleinern müssen. Gerüchten zufolge war die Verlagerung des Scanners auf die Rückseite nicht geplant, sondern nur eine Notlösung. Beim Galaxy Note 8 wird Samsung vermutlich den Scanner auf der Frontseite unterhalb des Displayglasses platzieren, diese Technik war für das Galaxy S8 aber noch nicht in ausreichender Stückzahl verfügbar.

Samsung Galaxy S8 (Plus) im Unboxing

15 Bilder
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Als Ersatz für den Fingerabdruckscanner bietet Samsung die Optionen "Gesichtserkennung" und "Iris-Scan" an. Leider taugen diese jedoch nicht wirklich für das schnelle Entsperren des Smartphones. Der Iris-Scanner erfordert wie bereits beim Galaxy Note 7 eine genaue Ausrichtung des Smartphones im kurzen Abstand vor dem Auge. Im Test brauchten wir stets ein paar Sekunden, ehe wir die richtige Position gefunden hatten.

Die Gesichtserkennung arbeitet zwar etwas schneller, da ihr das Smartphone nur so halten müsst, als ob ihr ein Selfie machen wollt, doch im Test war sie nicht immer zuverlässig. Zudem ist sie ein Sicherheitsrisiko, da sie sich bereits mit einem einfachen Foto austricksen lässt. Samsung will dieses Leck mit einem Software-Update zum Marktstart schließen, dann werde der Entsperrprozess aber etwas länger dauern.

Die meisten Galaxy S8-Nutzer werden sich angesichts dieser vielen Unzulänglichkeiten aber wohl von der Entsperrung ihres Smartphones via Biometrie verabschieden und wieder auf PIN, Passwort oder Muster zurückgreifen.

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Bixby

In Sachen Bedienung gibt es noch ein zweites Manko: Samsungs neuer Sprachassistent Bixby ist noch nicht fertig. Eigentlich sollte das Tool es euch ermöglichen, zahlreiche Smartphone-Apps komplett mit euer Stimme zu steuern. Doch zum Marktstart des Galaxy S8 steht diese Funktion nur in Südkorea zur Verfügung. In Deutschland wird sie frühestens Ende des Jahres verfügbar sein.

Samsung Bixby: Sprachsteuerung ausprobiert

Bis dahin seht ihr durch Drücken der Bixby-Taste nur eine Ansammlung von Karten, die euch über das aktuelle Wetter an eurem Standort oder eure am Tag zurückgelegten Schritte informieren. Nett, aber das kann Google Now auch. Einziger Unterschied zum Google Assistenten ist die Funktion Bixby Vision. Fotografiert ihr einen Gegenstand oder eine Sehenswürdigkeit, soll euch Bixby Informationen zu diesen liefern. Dafür arbeitet Samsung in Deutschland mit Pinterest, Vivino und Amazon zusammen. An diese Dienste werden dann auch eure Bilder übertragen. Im Gegenzug gab es im Test aber selten verwertbare Informationen. So erkannte Bixby zwar einen billigen Schaumwein aus unserer Redaktionsbar, dafür aber nicht den teureren "Laphroaig Whisky". Auch alltägliche Produkte wie Deo oder Shampoo konnte Bixby nicht finden, obwohl sie sich im Amazon-Angebot befanden.

Das Tool als Beta zu titulieren, wäre noch höflich. Da war Siri zum Marktstart deutlich weiter. Am besten belegt ihr den Bixby-Button neu, bis Samsung mit der Entwicklung des Assistenten fertig ist.

Performance und Ausstattung

Hierzulande wird das Galaxy S8 mit dem von Samsung selbst entwickelten Octa-Core-Chip Exynos 8895 ausgeliefert. Dieser arbeitet nach dem Big.Little-Prinzip. Vier Rechenkerne sind für rechenintensive Aufgaben zuständig und takten hier mit bis zu 2,3 Gigahertz. Die übrigen vier Kerne arbeiten dagegen nur mit 1,7 Gigahertz, verbrauchen dafür aber weniger Strom. Sie kommen bei weniger rechenintensiven Aufgaben zum Einsatz. Der Chip ist im neuen Zehn-Nanometer-Verfahren gefertigt, fällt damit noch einmal deutlich kleiner aus als die Chips der Konkurrenz. Der Apple A10-Prozessor, der im iPhone 7 steckt, wird etwa im 16-Nanometer-Verfahren gefertigt. Dennoch bietet das Galaxy S8 nicht unbedingt mehr "Rechen-Power". Das Apple iPhone 7 ist ebenbürtig - in einigen Test hat es sogar die Nase vorn (siehe Benchmark-Vergleich).

Benchmark Galaxy S8 LG G6 iPhone 7 Plus Galaxy S7
GeekBench (Single-Score) 1.998 Punkte 1.813 Punkte 3.501 Punkte 1.797 Punkte
GeekBench (Multi-Score) 6.747 Punkte 4.375 Punkte 5.939 Punkte 5.258 Punkte
AnTuTu 173.307 Punkte 155.069 Punkte 184.546 Punkte 131.019 Punkte

Statt eines microUSB-Anschluss weist das Galaxy S8 nun einen USB C-Anschluss auf. Dieser wird aber nicht für die Übertragung von Audiosignalen genutzt. Das Galaxy S8 weist weiterhin eine Klinke auf. Ihr könnt also eure Lieblingskopfhörer ohne Adapter an das Smartphone anschließen oder wahlweise die beiliegenden AKG-In-Ears nutzen. Wie diese klingen, haben wir für euch an dieser Stelle im Vergleich zu Apples EarPods getestet. Des Weiteren hat Samsung den Gerätespeicher verdoppelt. Das Galaxy S8 wird in Deutschland mit 64 Gigabyte statt 32 Gigabyte ausgeliefert. Wer mehr Speicher will, muss eine microSD-Karte einlegen. Apps können auf diese aber nicht ausgelagert werden.

Sprachqualität

Schwächelte das Galaxy S7 in Sachen Sprachqualität, überzeugt das Galaxy S8 im Test mit einem natürlichen klaren Klang. Nur wenige Smartphones übertreffen das S8 in dieser Hinsicht. Auch längere Telefonate sind mit dem Galaxy S8 also kein Problem. Allerdings benötigt ihr hierfür die passende SIM-Karte.

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Akkulaufzeit

Samsung stattet das Galaxy S8 mit einem 3.000-Milliamperestunden-Akku aus, die Batterie des Galaxy S8 Plus besitzt eine Kapazität von 3.500 Milliamperestunden. Damit beließ Samsung die Akkukapzität im Vergleich zum Vorgänger Galaxy S7 (Edge) nahezu unverändert. Das weckte im Vorfeld Skepsis, schließlich fallen die Bildschirme des Galaxy S8 (Plus) deutlich größer aus.

Doch im Test überraschte das Galaxy S8. Im PC Mark erzielte es eine Laufzeit von neun Stunden und 34 Minuten. Auch sogenannte "Heavy-Nutzer" sollten mit einer Akkuladung also bedenkenlos durch den Tag kommen, genügsame Nutzer können mit anderthalb bis zwei Tagen Laufzeit rechnen. Ist das Galaxy S8 einmal leer, lädt es zudem fixer auf. Im Test dauerte ein Ladevorgang von null bis 100 Prozent knapp 90 Minuten. Das Galaxy S7 brauchte hierfür noch fünf Minuten länger. Die Ladezeit gilt wohl gemerkt für das Laden an der Steckdose, drahtlos dauert der Ladeprozess etwas länger.

Einen großen Wunsch hat Samsung seinen Fans beim Galaxy S8 nicht erfüllt: Der Akku ist wie bereits bei den beiden Generationen zuvor fest verbaut. Eine Rückkehr zum wechselbaren Akku früherer Galaxy S-Modelle erscheint angesichts dieser Tatsache auch bei künftigen Samsung-Modellen unwahrscheinlich. Bei Problemen kann der Akku aber weiterhin über den Kundendienst gewechselt werden. Preise hierfür nennt Samsung noch nicht. Beim Vorgänger kostete ein Akkutausch knapp 60 Euro.

Kamera

Die auffälligste Neuerung in Sachen Kamera beim Galaxy S8 ist die Frontkamera. Sie löst nun mit acht statt mit fünf Megapixeln auf und steht auch in den übrigen Eigenschaften ihrem "hinteren Kollegen" praktisch in nichts mehr nach. Eure knackscharfen Selfies könnt ihr zudem nun mit Snapchat-ähnlichen Filtern versehen.

Bei der hinteren Kamera hat sich dagegen auf den ersten Blick nichts getan. Sie löst weiterhin mit zwölf Megapixeln auf, bietet eine lichtstarke Blende (F/1.7), 1,4 Mikrometer große Pixel, einen Dual-Pixel-Autofokus zum schnelleren Scharfstellen von Objekten sowie einen optischen Bildstabilisator. Die Gerüchte, Samsung setzte beim Galaxy S8 wie Apple auf eine Dual-Kamera, entpuppten sich trotz entsprechender Prototypen als heiße Luft.

Galaxy S8: Kamera-Samples

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Doch auch wenn die Eckdaten der Kamera sich im Vergleich zum Galaxy S7 nicht geändert haben, ist die Kamera des Galaxy S8 nicht identisch mit ihrem Vorgänger. Samsung setzt hier auf einen neuen Sensor namens "SLSI_S5K2L2_FIMC_IS" und hat vor allem an der Nachbearbeitung der Bilder gefeilt. So nutzt die Kamera des Galaxy S8 eine "Multi-Frame" genannte Technologie. Diese arbeitet nach dem HDR-Prinzip, also werden hier mehrere Bilder zu einem Bild zusammengefasst. Der Fokus liegt hierbei aber im Vergleich zu HDR auf der Schärfe, während bei HDR dynamischere Farben im Blickpunkt stehen.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen, egal ob drinnen oder draußen, bei Tageslicht oder in der Dämmerung - das Galaxy S8 liefert Fotos, bei denen ihr Rauschen selbst mit der Zoom-Lupe kaum finden werdet. Zudem glänzen die Aufnahmen mit einer sehr natürlichen Farbwiedergabe und hoher Detailtiefe. Da kann so manche günstige Kompaktkamera einpacken, einziges Manko: Einen verlustfreien Zoom bietet das Galaxy S8 nicht. Dafür könnt ihr den vom iPhone 7 Plus oder Huawei P10 bekannten Bokeh-Effekt bei Portrait-Fotos nachahmen - die Lösung des Galaxy S8 ist aber rein Software-basiert und daher nicht so beeindruckend wie die Dual-Kamera-Portraits der Konkurrenz.

Samsung DeX

Mit dem DeX Dock wird das Galaxy S8 zum PC-Ersatz.
Mit dem DeX Dock wird das Galaxy S8 zum PC-Ersatz. (Quelle: netzwelt)

Seit einigen Jahren versucht Samsung um seine Geräte herum ein Ökosystem zu errichten. Konzentrierte sich der Hersteller hier zunächst auf Services wie Chat On, stehen mittlerweile Accessoires wie die VR-Brille Gear VR im Vordergrund. Beim Galaxy S8 erweitert Samsung das Zubehör-Angebot um eine interessante Docking-Station.

Über das so genannte Dex-Dock könnt ihr das Galaxy S8 an einen HDMI-Monitor anschließen. Auf diesem seht ihr dann nicht den herkömmlichen Smartphone-Screen, sondern eine spezielle Android-Version namens "Samsung DeX". Sie erinnert in Aussehen und Funktion an den Windows-Desktop und wird per Maus und Tastatur bedient. Diese können via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden oder per USB an das Dex Dock angeschlossen werden. Auch einen Ethernetport bietet das Dock.

Das DeX-Dock macht aus dem Galaxy S8 kurzerhand also eine Art PC. Das Konzept ist nicht neu. Microsoft bietet auf einigen Windows 10 Mobile-Geräten mit Continuum eine ähnliche Funktion. Im Vergleich mit Continuum bietet Samsung DeX aber einige Vorteile.

So müssen Apps nicht etwa angepasst werden. Laut Samsung sollen alle Android-Apps unter DeX lauffähig sein. Ausnahme sind Spiele, die rein auf Touchscreen-Steuerung ausgelegt sind. Via Citrix-Client könnt ihr euch sogar einen virtuellen Windows-Rechner auf das Galaxy S8 holen. Weitere Vorteile haben wir euch in unserem Text "Samsung DeX versus Microsoft Continuum" zusammengestellt.

Leider konnten wir DeX noch nicht ausführlich testen. Im Kurztest bei der Vorstellung des Galaxy S8 in London hinterließ die Funktion aber einen guten ersten Eindruck. Zusätzlich zum Anschaffungspreis des Galaxy S8 müsst ihr aber noch einmal 150 Euro für die Docking-Station einkalkulieren. Optisch erinnert Samsung DeX übrigens stark an Remix OS.

Preis und Verfügbarkeit

Samsung ruft für das Galaxy S8 einen Preis von knapp 800 Euro aus, für das größere Galaxy S8 Plus müsst ihr einen Aufpreis von 100 Euro zahlen. Samsung erhöht damit erstmals seit 2013 den Preis für sein Top-Smartphone. Das Galaxy S7 kostete seiner Zeit "nur" 699 Euro.

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Das Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus sind seit dem 28. April 2017 im Handel erhältlich. Zur Auswahl stehen hierzulande in den Farben Midnight Black (Schwarz), Artic Silver (Silber) und Orchid Gray (Grau). Nachfolgend findet ihr aktuelle Angebote für den Kauf des Galaxy S8 (Plus) ohne Vertrag. Wer das Samsung-Smartphone subventioniert erwerben will, der findet hier einen Vergleich aktueller Angebote für den Kauf des Galaxy S8 inklusive Mobilfunktarif.

Samsung Galaxy S8 (Plus): Fazit

Cool, cooler, Galaxy S8. 8.8/10

Der S7-Nachfolger lässt mit seinem riesigen Infinity Display iPhone 7 und Co alt aussehen. Trotz der Größe liegt das S8 noch geschmeidig in der Hand. In Sachen Design macht Samsung also einen großen Schritt nach vorn. An Prozessor, Kamera und Akku gibt es nicht zu meckern. Doch das kann nicht drüber hinwegtäuschen, dass Samsung beim S8 auch viel Potenzial verschenkt - etwa mit dem miserablen Fingerabdruckscanner oder dem unfertigen Assistenten Bixby.

Das hat uns gefallen

  • Design
  • Kamera
  • Akkulaufzeit

Das hat uns nicht gefallen

  • Fingerabdruckscanner unzuverlässig und schwer zu erreichen
  • Bixby hat noch nicht einmal Beta-Status
Testnote 8,8 von 10
Jan Kluczniok
Bewertet von Jan Kluczniok
10 / 10
Design und Verarbeitung
8,0 / 10
Ausstattung und Bedienung
8,0 / 10
Sprachqualität
8,0 / 10
Akkulaufzeit
10 / 10
Multimedia
Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde netzwelt leihweise für zwei Wochen von Samsung zur Verfügung gestellt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

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Prozessor Samsung Exynos 8895
Display SUPER AMOLED Color (16M) 1440x2960px (5.8") 568ppi
RAM 4 GB
Gerätespeicher 64 GB
Akku 3.000 Milliamperestunden
Hauptkamera 12 Megapixel
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Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Testbericht, Samsung, Smartphone und Samsung Galaxy S8 (Plus).

Das Samsung Galaxy S8 (Plus) wurde ursprünglich mit Android 7.0.0 "Android Nougat" ausgeliefert. Mittlerweile ist für das Samsung Galaxy S8 (Plus) die Version 8.0 "Android O" verfügbar.

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