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Nilox Doc Pro im Test: Bis zu 20 km/h schneller Elektro-Tretroller

Aus Italien

Teaser Doc Pro

Kurz Schwung holen, den Hebel am linken Lenkerende betätigen und schon braust der faltbare Nilox Doc Pro aus Italien los: Das Fahren mit dem Elektroroller bereitet uns im Test viel Freude, doch kann er in manchen Situationen ganz schön biestig werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Technik, Geschwindigkeit und Reichweite
  2. So beschleunigt der Nilox Doc Pro …
  3. … und so bremst er.
  4. Straßenzulassung möglich
  5. Wer braucht's?

Der knapp 800 Euro teure Tretroller mit Elektroantrieb bietet sich laut des italienischen Herstellers vor allem für die "letzte Meile" an. Er wiegt etwa 13 Kilogramm und lässt sich verkleinern, indem man die Lenkstange einfährt und sie auf das Trittbrett faltet. Dies erlaubt den einfachen Transport im Kofferraum oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Technik, Geschwindigkeit und Reichweite

Auch wenn die Optik entfernt an einen Tretroller für Kinder erinnert, handelt es sich beim Doc Pro um ein Transportmittel für Erwachsene. Er kann bis zu einhundert Kilogramm schwere Personen tragen und verfügt über einen 300 Watt starken Elektromotor.

Im Video zum Nilox Doc Pro erfahrt ihr, wie sich der Tretroller mit Elektroantrieb im Alltag fährt.

Ist der Akku mit einer Kapazität von 4,4 Amperestunden voll geladen, reicht die gespeicherte Energie für eine Strecke von bis zu 20 Kilometern, die wir im Test bestätigen können. Die Höchstgeschwindigkeit liegt offiziell bei 20 Stundenkilometern. Wir messen nach - mehr als 18 km/h erreichen wir auf ebener Strecke jedoch nicht. Um den Akku über das mitgelieferte, 560 Gramm schwere Netzteil voll aufzuladen, solltet ihr etwa 2,5 Stunden einplanen.

So beschleunigt der Nilox Doc Pro …

Nach dem Druck auf die Einschalttaste begrüßt uns der Doc Pro mit einer blauen LED-Anzeige, die in fünf Stufen Auskunft über die Restkapazität des Akkus liefert. Jetzt noch schnell die Lenkstange per Schnellspanner auf der Wunschhöhe fixieren und den Gashebel nach unten drücken - nichts passiert.

Um loszufahren, benötigt der Elektroroller zunächst ein wenig Schwung. Also treten wir uns wie zuletzt in Kindheitstagen einmal kräftig mit dem Fuß nach vorne, setzen die E-Fuhre so in Bewegung, betätigen den Hebel und schwirren ab.

Bei niedrigeren Geschwindigkeiten übertönt noch das Rasseln des Kettenantriebes das Surren des recht kräftig anschiebenden Elektromotors. Ab etwa zehn km/h ist es andersherum. Zu den ganz leisen Vertretern der Elektro-Zunft gehört das Testgerät damit nicht.

Die Höchstgeschwindigkeit, wir messen per GPS 18 km/h auf ebener Strecke, ist zügig erreicht. An Steigungen kommt ihr oft nicht darum herum, dem Elektromotor per Muskelkraft ein wenig nachzuhelfen. Eine Federung gibt es nicht, jedoch sind die acht Zoll großen Reifen mit Luft gefüllt, was dem Fahrkomfort zu Gute kommt. Das hätten wir uns bei diesem Cross-Hoverboard sehnlichst gewünscht.

Elektroroller Nilox Doc Pro im Test

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Die Geschwindigkeit lässt sich mit Hilfe des Hebels fein justieren und zusätzlich auf Knopfdruck auf maximal sechs km/h begrenzen, etwa für den Betrieb in Fußgängerzonen. Wir waren jedoch meist mit "Top-Speed" unterwegs. Was uns ans Bremsen denken lässt. Klappt die Beschleunigung problemlos, hätte der Hersteller beim Thema Verzögerung unserer Meinung nach mehr Innovationsgeist zeigen müssen.

… und so bremst er.

Der Doc Pro verfügt weder über Felgen- noch Trommel- und schon gar nicht über Scheibenbremsen. Verzögert wird allein per Druck auf das hintere Schutzblech, in das gleichzeitig auch ein rotes Bremslicht eingebaut ist. Steigt ihr mit dem Fuß auf die Bremse, drückt sich ein Kunststoff-Teil auf den Reifen und verringert so die Geschwindigkeit. Das funktioniert auf ebener Stecke eher mäßig, bergab kann es sogar brenzlig werden.

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Steigen wir bei Top-Speed mit voller Kraft auf ebener Fläche auf die Bremse, beträgt der Bremsweg bereits drei bis vier Meter. Bergab dauerte es noch länger, bis wir zum Stillstand kamen. Selbst bei einer Vollbremsung ist es nur unter vollem Körpereinsatz möglich, das Hinterrad zu blockieren.

Straßenzulassung möglich

In der uns zu Verfügung gestellten Version dürfte der Doc Pro nur auf Privatgelände oder Fahrradwegen fahren. Prinzipiell ließe sich der Doc Pro als Mofa mit Versicherungskennzeichen zulassen, wenn er neben dem Rücklicht noch über ein Vorderlicht verfügen würde.

Wer braucht's?

Wir hatten während der Testphase viel Spaß mit dem Doc Pro. In der Redaktion kam er etwa für kurze Ausflüge in den Hamburger Hafen, um mal schnell ein Foto der untergehenden Sonne oder für mittägliche Essensfahrten zum Einsatz.

Auch bietet er sich für Menschen an, die den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Auto bestreiten und den etwa ein Meter langen Elektroroller im Kofferraum transportieren. Zwischen Parkplatz und Arbeitsstelle sollte dann im Idealfall ein Fahrradweg, jedoch keine Treppen liegen, denn das Hochwuchten des Rollers fällt eher schwer. Übrigens: Piaggio hat angekündigt, die legendäre Vespa demnächst mit einem Elektromotor anzubieten.

Nilox DOC Pro

Aktuelle Preise

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