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Weltuntergang: Empire Earth III im Test

Das Echtzeitstrategiespiel hat abgespeckt

von Nicole Lange
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Es ist die Zeit für Veränderungen. Man nehme eine erfolgreiche Spielreihe wie "Empire Earth", suche sich mit MadDoc einen neuen Entwickler und lasse sich mit frischen Ideen berieseln. Das Ergebnis ist in diesen Fall "Empire Earth III". Nachdem der zweite Teil bei der Käuferschicht weniger prächtig abgeschnitten hat, kommt nun ein überarbeitetes Spielkonzept, das mit alten Traditionen bricht und ordentlich an Umfang verloren hat. Ob der dritte Teil dennoch zur spielend leichten Welteroberung führt?

Es ist die Zeit für Veränderungen. Man nehme eine erfolgreiche Spielreihe wie "Empire Earth", suche sich mit Mad Doc einen neuen Entwickler und lasse sich mit frischen Ideen berieseln. Das Ergebnis ist in diesen Fall "Empire Earth III". Nachdem der zweite Teil bei der Käuferschicht weniger prächtig abgeschnitten hat, kommt nun ein überarbeitetes Spielkonzept, das mit alten Traditionen bricht und ordentlich an Umfang verloren hat. Ob der dritte Teil dennoch zur spielend leichten Welteroberung führt?

  • InhaltWeniger Inhalt, mehr Benutzerfreundlichkeit
  • Sie wollen also die Welt erobern?
  • Auf in den Kampf
  • Fazit: Der dritte Teil ist der schwächste

Weniger Inhalt, mehr Benutzerfreundlichkeit

Spieler, die noch die alten Teile von "Empire Earth" kennen, werden feststellen, dass Entwickler Mad Doc sich ziemlich am Spielkonzept "vergangen" hat. Nun ist es massentauglicher. Aber war es nicht gerade das aufwändige System, für das die Fans diese Reihe liebten? Lediglich fünf Epochen sind von anfangs 15 noch übrig. Fortan können Sie nur noch in das Altertum, Mittelalter, die Kolonialzeit, Moderne und Zukunft eintauchen. Dabei hat jede Region ihren speziellen Schwerpunkt.

Die westliche Zivilisation hat sich ganz dem Fortschritt und der Technologie verschrieben. Ihre Einheiten sind dafür sehr futuristisch und robust, jedoch auch sehr teuer. Der mittlere Osten setzt auf Taktik und List, sie sind die Allrounder. Als dritte Macht im Bunde steht der ferne Osten, der zwar günstige Einheiten produziert, aber durch Überzahl sehr dominierend sein kann. Somit ist die ganze Welt in drei Fraktionen eingeteilt - übersichtlich.

Die Grafik sieht zu Wasser als auch auf dem Land tadellos aus.
Die Grafik sieht zu Wasser als auch auf dem Land tadellos aus.

Genauso geht es im Menü weiter. Im Einzelspieler-Modus bekommen Sie neben der Hauptkampagne noch das Weltherrschaft-Spiel und das Tutorial zur Auswahl. Letzteres ist besonders für unerfahrene Spieler zu empfehlen. Zwar ist das Tutorial sehr kurz und man kann es im ersten Moment kaum glauben, aber diese Hilfe leitet tatsächlich gut durchs Spiel. Gewappnet für die Weltherrschaft stellt sich die Frage, was man spielen will.

Die Hauptkampagne ist Anfängern zu empfehlen, hier kann man die Region und den Schwierigkeitsgrad auswählen und sofort ins Spiel einsteigen. Unterschiedliche Kampagnen sucht man jedoch vergebens. Die wurden alle in den Weltherrschaft-Modus integriert und somit hat man ein großes Einzelspieler-Kampagnen-Spiel.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Gaming, Testbericht, Strategiespiel, Routenplaner & Kartendienste, Videospiel und Empire (TV-Serie) versehen.

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