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Acer Predator 15 im Test: "Superkühles" Gaming-Notebook

Mit einschiebbarem Frostcore

Acer Predator 15 G9-591 10

Acer baut sein Engagement im Gaming-Sektor weiter aus. Aktuelles Prunkstück: Der Gaming-Laptop Acer Predator 15 G9-591. Hier arbeiten feinste Bauteile, die auch Core-Gamer nicht von der Bettkante schubsen würden, wie Nvidias GeForce GTX 980M oder Intels Core i7-6700HQ. Im Test schauen wir uns das Gaming-Notebook näher an - und es gibt viel zu entdecken.

Sowohl der 17-Zöller der Predator-Serie als auch die 15-Zoll-Variante des Predators wurden erstmalig auf der vergangenen IFA in Berlin vorgestellt. Nun haben wir die Gelegenheit, den 15-Zöller einem Test zu unterziehen. Beide Modellvarianten verfügen über leistungsstarke Prozessoren und Komponenten, die gerade Spielern zugute kommen.

Technische Daten Acer Predator 15 G9-591

  • CPU: Intel Core i7-6700HQ (Skylake, 2,6 Gigahertz)
  • RAM: 2 x 8 Gigabyte DDR4 (2.133 Megahertz), maximal 64 Gigabyte
  • Grafik: Nvidia GeForce GTX 980M
  • Speicher: 256 Gigabyte M.2-SSD + 1 Terabyte HDD
  • Display: 15,6 Zoll, entspiegelt, IPS-Panel
  • Auflösung: Full HD (1.920 x 1.080 Pixel)
  • Anschlüsse: 4 x USB 3.0, HMDI, Displayport, USB-C, Gigabit-LAN, Mikrofon, Kopfhörer, SD-Kartenleser
  • Optisches Laufwerk: Multi-DVD-Blu-ray-Brenner
  • Drahtlos: WLAN (a/n/ac), Bluetooth 4.0, (Killer Double Shot Pro)
  • Gewicht: 3.556 Gramm
  • Betriebssystem: Microsoft Windows 10 Home
  • Akkulaufzeit: 6 bis 10 Stunden
  • Preis Testausstattung: 2.200 Euro
  • Besonderheiten: Optisches Laufwerk lässt sich durch externen Lüfter von Cooler Master ersetzen), Predator FrostCore, Predator Dust Defender, 2 Subwoofer
Acer Predator 15 G9-591 im Test

Design und Verarbeitung

Dass es sich bei der Predator-Reihe nicht um gewöhnliche Office-Rechner handelt, wird bereits auf den ersten flüchtigen Blick klar. Das überwiegend in Schwarz gehaltene Gaming-Notebook ruht wuchtig auf dem Schreibtisch und zeigt sich auch von heftigen Spielgefechten unbeeindruckt. Dabei helfen massive Gummi-Einlagen auf der Gehäuseunterseite und das hohe Gewicht von über 3,5 Kilogramm. Tragbar ist das Testgerät damit nur bedingt. Aber wer schleppt seinen Gaming-Laptop auch schon täglich mit ins Büro oder in die Uni.

Die Verarbeitung des Rezensionsgerätes ist gut. Wir können weder auffällige Spaltmaße noch sonstige Unanständigkeiten entdecken. Lediglich das wechselbare, optische Laufwerk sitzt mit deutlichem Spiel im Gehäuse. Abwechslung ins bedrohliche Schwarz bringen nicht nur die roten, zum Teil beleuchteten Einlagen, sondern vor allem auch die Tastatur.

Acer Predator 15 G9-591 im Test

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Sehr gute Tastatur mit steuerbarem Farbspiel

Besonderer Augenmerk bei einem Gaming-Laptop gilt natürlich der Tastatur. Uns gefallen die knackigen Druckpunkte und der vergleichsweise lange Hub sehr gut, obwohl es sich nicht um eine mechanische Tastatur handelt. Leider lässt sich die Klaviatur nur in den vorgegebenen Farben (Rot und Blau) beleuchten. Dafür könnt ihr die Beleuchtung für vier verschiedene Bereiche in der Helligkeit individuell über eine Acer-Software steuern.

Oft verwendete Spielkommandos lassen sich zudem als Shortcut über eine seitliche Tastenreihe festlegen. Bis zu 15 dieser Shortcuts sind möglich. Damit ihr beim Spielen nicht versehentlich auf die Windows-Taste kommt und damit das Spiel unterbrochen wird, lassen sich sowohl die Windows-Taste als auch das Trackpad per Knopfdruck deaktivieren.

Die Tastatur hinterlässt einen sehr guten Eindruck, das Trackpad hingegen ist verbesserungswürdig.
Die Tastatur hinterlässt einen sehr guten Eindruck, das Trackpad hingegen ist verbesserungswürdig. (Quelle: netzwelt)

Stichwort Trackpad: Dieses liegt etwas zu tief im übrigen Gehäuse. Und es gibt noch etwas zuu meckern. Während unserer Testphase kam es immer wieder einmal vor, dass unsere Streichbewegungen mit dem Finger nicht richtig erkannt wurden. Spieler werden zwar ohnehin eine externe Maus anschließen - nervig ist dieser Umstand aber dennoch.

Ein austauschbarer Kühler im Laufwerksschacht

Viel Herzblut ließ Acer in die Kühlung fließen. Ein dreifaches Ventilationssystem (Predator Frostcore) soll sicherstellen, dass CPU und andere Bauteile stets optimal mit Frischluft versorgt sind und nicht überhitzen - was eine verminderte Leistung zur Folge hätte.

Besonderer Clou: Wer das integrierte, optische Laufwerk gerade nicht benötigt, kann es mit einem Griff ausbauen und einen weiteren, im Lieferumfang enthaltenen Kühler von Cooler Master einsetzen, der die CPU-Temperatur um bis zu drei weitere Grad herabsetzt. Es funktioniert. Selten hatten wir ein so "cooles" Notebook vor uns. Vor allem der Bereich links des Trackpads ist überaus kühl.

Weitere Maßnahmen sollen sicherstellen, dass sich Staub und feine Partikel nicht im Inneren der Predator-Notebooks absetzen können und sofort nach Außen abgeführt werden. Dazu drehen die eingebauten Lüfter laut Acer alle drei Stunden einmal entgegen ihrer normalen Laufrichtung. Wir standen nicht mit der Stoppuhr daneben. Doch uns kam es vor, als ob dies öfters als alle drei Stunden passiert.

Optisches Laufwerk oder Zusatzlüfter von Cooler Master? Der linke Schacht im Gehäuse nimmt beides auf.
Optisches Laufwerk oder Zusatzlüfter von Cooler Master? Der linke Schacht im Gehäuse nimmt beides auf. (Quelle: netzwelt)

Was uns wundert: Trotz der effektiven Kühlmaßnahmen ist die Lüfterlautstärke sehr hoch. Ab Werk laufen sie auf voller Leistung, was sich in den Einstellungen ändern lässt. Aber auch auf niedriger Stufe schwillt der Geräuschpegel schnell an, wenn die Komponenten ein wenig gefordert werden.

Display

Ein spiegelnder Touchscreen wäre hier wirklich fehl am Platz. Natürlich verbaut Acer eine matte Anzeige samt IPS-Panel. Die Blickwinkel fallen sehr groß aus. Egal, ob ihr frontal oder aus spitzem Winkel auf den 15-Zöller blickt, es kommt nie zu störenden Farbverfälschungen. Auch an Maximalhelligkeit und Kontrast haben wir subjektiv nichts auszusetzen.

Die entspiegelte Oberfläche würde prinzipiell einen Außeneinsatz ermöglichen. Wenn das hohe Gewicht des Boliden und das sperrige und ebenfalls nicht gerade leichte Netzteil nicht wären. Immerhin seid ihr bei der Wahl eures Lieblingsplatzes fürs Zocken nicht davon abhängig, ob gerade ein Fenster im Rücken ist oder nicht.

Leistung

Ihr habt es schon beim Blick auf die technische Ausstattung erkannt - Acer verbaut kräftige Hardware im Predator. Als Alternative zur installierten Nvidia GTX 980M bietet Acer die GeForce 970M an.

Die meisten Spiele, die wir ausprobiert haben, lassen sich auf den höchsten oder zweit höchsten Grafikeinstellungen spielen. Fallout 4 mit Top-Settings läuft beispielsweise mit knapp mehr als 50 Frames in der Sekunde.

Die Power schiebt das Testgerät auch im "normalen" Alltag abseits der Zockerei ordentlich an. So vergehen für einen kompletten Kaltstart gerade einmal zwölf Sekunden, bis das installierte Windows 10 wieder auf Eingaben reagiert. Ein sehr guter Wert. Nach einem Warmstart reagiert das System umgehend, sobald ihr den Deckel aufklappt. Unter Cinebench R15 erzielt die Testkonfiguration 656 Multicore-Punkte. Den Home Score Accelerated v2-Test von PCMark 8 schließt das Predator mit respektablen 4.039 Punkten ab.

Multimedia

Das sieht beim Thema Klang anders aus. Zwei Subwoofer stecken im Acer-Notebook. Nur hört man sie nicht. Überhaupt ist der Klang in Anbetracht des Aufwandes und der Werbeaussagen des Herstellers sehr dünn. Dolby-Optimierung hin oder her.

Acer Predator 15: Preis und Verfügbarkeit

Sowohl das getestete 15-Zoll-Model als auch der größere 17-Zoll-Kandidat sind in Deutschland bereits erhältlich. Die Preise beginnen bei 1.799 Euro. Die Top-Konfiguration kann jedoch bis zu 3.500 Euro kosten.

Acer Predator 15 G9-591: Fazit

Viel Gutes für Gamer! 8.3/10

Käufer eines Gaming-Notebooks haben meist konkrete Vorstellungen darüber, was ihr meist sehr teures Gerät leisten muss. Mit dem Predator 15 hat Acer ein Ass im Ärmel, das offensichtlich mit viel Aufwand geplant und konstruiert wurde. Eine echte Alternative etwa zur Alienware-Reihe von Dell.

Das hat uns gefallen

  • Gutes Kühlkonzept
  • Leistung
  • Tastatur
  • Mattes Display
  • Schutz vor Staub

Das hat uns nicht gefallen

  • Sound unter Erwartungen
  • Lüfterlautstärke
  • Gewicht
  • Wartung
  • Trackpad mit Aussetzern
Testnote 8,3 von 10
Michael Knott Team-Bild
Bewertet von Michael Knott
9,0 / 10
Ausstattung
9,0 / 10
Design
8,0 / 10
Display
8,0 / 10
Eingabegeräte
9,0 / 10
Leistung
7,0 / 10
Multimedia
Informationen zum Leihgerät

Das Acer Predator 15 wurde uns von Acer Deutschland für einen Zeitraum von zwei Wochen zu Verfügung gestellt. Nach Testende wird das Gerät wieder auf eigene Kosten an den Hersteller zurückgeschickt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

9
Leserwertung

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