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Moto X4 im Test: Motorola-Smartphone mit Alexa an Bord

Comeback eine Preisklasse tiefer

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Motorola bringt das Moto X zurück. Mit dem Serien-Urvater hat das Moto X4 aber nur noch wenig gemeinsam. So könnt ihr das Äußere des Smartphones nicht mehr nach euren eigenen Vorstellungen gestalten, auch auf High-End-Hardware müsst ihr verzichten. Dafür will das Moto X4 im Test mit anderen Features glänzen - etwa mit Amazons Sprachassistentin Alexa.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung
  2. Ausstattung und Performance
  3. Software und Bedienung
  4. Sprachqualität und Akkulaufzeit
  5. Kamera
  6. Technische Daten Moto X4 im Überblick
  7. Preis und Verfügbarkeit
  8. Fazit & Alternativen
  9. Datenblatt

Das Moto X aus dem Jahr 2013 ist eines der denkwürdigeren Modelle der jüngeren Geschichte des ruhmreichen Handyherstellers Motorola. Es war das erste Smartphone, das nach der Übernahme durch Google auf den Markt kam und machte mit einem Baukasten-Prinzip auf sich aufmerksam. Nutzer konnten über eine Webseite ihr ganz persönliches Moto X gestalten - über 100 Optionen standen dabei zur Auswahl. Unter anderem durftet ihr zwischen einem Holzrücken und einem Ledercover wählen. Gefertigt wurden die Smartphones nicht in Asien, sondern in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas, lange bevor Donald Trump US-Unternehmen dazu aufrief, ihre Produktion zurück in die Staaten zu verlagern.

Testbericht Motorola Moto X (2013)
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Das ungewöhnliche Konzept brachte dem kriselnden Unternehmen damals die dringend benötigte Aufmerksamkeit. Ein Verkaufserfolg wurde das Moto X jedoch nicht, die Kasse ließ stattdessen das Budget-Smartphone Moto G klingeln. Kein Wunder also, dass Motorola die Moto X-Serie 2015 einstampfte und 2016 mit dem Moto Z eine neue Premium-Serie startete. Umso überraschender ist es, dass das Moto X nun ein Comeback feiert. Auf der IFA in Berlin kündigte das Unternehmen im Herbst 2017 das Moto X4 an. Anders als die Vorgänger handelt es sich hierbei nicht um ein Premium-Modell - zumindest, wenn es nach dem Preis geht. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349 Euro ist das Moto X4 genau zwischen dem Moto G5s Plus (299 Euro) und dem Moto Z2 Play (439 Euro) angesiedelt.

Design und Verarbeitung

Manch einer wird sich fragen, warum Motorola ein weiteres Mittelklassen-Smartphone auf den Markt bringt. Aber das Moto X4 hat durchaus eine Daseinsberechtigung, denn der Hersteller macht hier einiges anders als bei der G- oder Z-Serie. Das fängt bereits bei der Verarbeitung an. Während derzeit fast das gesamte Motorola-Portfolio aus Metall gefertigt ist, weist das Moto X4 nur einen Metallrahmen auf. Vorder- und Rückseite des Moto X4 sind aus Glas gefertigt. So hebt sich das Smartphone angenehmen von seinen Schwestermodellen ab und kann ganz nebenbei noch als Spiegel fungieren. Positiv hervorzuheben ist, dass Motorola beim X4 auf mattes Glas setzt. Zwar sind auf diesem auch Fingerabdrücke zu sehen, jedoch nicht so stark wie etwa beim HTC U Ultra.

Motorola Moto X4 in Bildern

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Gefertigt wird das Moto X4 übrigens nicht mehr in Fort Worth, sondern nun wieder in Asien. Die Fabrik in Texas hat Motorola bereits 2014 geschlossen. Dementsprechend ist auch keine individuelle Gestaltung des Smartphones über den Moto Maker mehr möglich. Ein Hinweis auf den Mutterkonzern Lenovo, zu dem Motorola seit 2014 gehört, findet sich im Gegensatz zu früheren Moto-Modellen weder auf dem Smartphone, noch auf der Verpackung.

Der Glasrücken ist nicht der einzige Unterschied zum Moto G5 und zum Moto Z2 Play. Es gibt noch weitere: So ist das Moto X4 das erste Motorola-Smartphone seit dem Motorola Defy, welches gemäß IP68 gegen Staub- und Wasser geschützt ist. Zudem ist das Smartphone äußerst kompakt. Das liegt zum einen daran, dass das Display mit 5,2 Zoll deutlich kleiner ausfällt, als bei den meisten anderen Motorola-Smartphones. Des Weiteren verzichtet Motorola auf eine kantige Designsprache: Die Ecken des Moto X4 sind abgerundet, die Rückseite leicht gewölbt. So schmiegt sich das Handy sanft in die Hand.

Ausstattung und Performance

Schalten wir das Moto X4 an und werfen einen Blick auf die Darstellung der Bildschirminhalte. Diese überzeugt im Test. Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und einer Pixeldichte von 424 Pixeln pro Zoll ist der Screen ausreichend scharf. Die Farben wirken natürlich, aber nicht blass. Die Blickwinkel fallen groß aus und die Anzeige besitzt genügend Leuchtkraft, um Inhalte auch bei Sonneneinstrahlung lesbar darzustellen. Viel mehr kann man in dieser Preisklasse nicht erwarten.

Beim Bildschirm handelt es sich nicht um einen AMOLED-Bildschirm, Motorola setzt stattdessen auf die Technik "LTPS IPS". Hierbei handelt es sich um eine Variation eines TFT-Screens, die sich unter anderem durch eine höhere Auflösung sowie eine hellere und kontrastreichere Darstellung auszeichnet. Mit bloßem Auge sind kaum Unterschiede zu AMOLED-Screens in günstigen Smartphones erkennbar. Dies dürfte auch der Grund sein, warum in vielen Hands-Ons zum Moto X4 zunächst von einem AMOLED-Display die Rede war.

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Als Prozessor fungiert der Qualcomm-Chip Snapdragon 630. Der Mikroprozessor weist acht Kerne auf, die maximal mit 2,2 Gigahertz takten. Diese Eckdaten bietet bereits der Snapdragon 626, der im Schwestermodell Moto Z2 Force taktet. Die Performance des Moto X4 bewegt sich also auf einem ähnlichen Niveau wie bei den bisherigen Mittelklassen-Modellen von Motorola, sprich: Sie ist für 95 Prozent aller Smartphone-Tätigkeiten derzeit mehr als ausreichend. Allenfalls bei VR- und aufwendigeren AR-Anwendungen dürfte das Moto X4 ins Stocken kommen.

Der Snapdragon 630 bietet zwar keine Vorteile in der Rechenleistung, dafür aber anderswo. So verfügt der Chip über ein neues Modem. Ein entsprechendes LTE-Netz vorausgesetzt sind mit dem Moto X4 Downloads mit bis zu 600 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich, auf dem Moto Z2 Play saugt ihr dagegen Daten maximal mit 300 Mbit/s aus dem Netz. Des Weiteren werden neuere Funkstandards wie Bluetooth 5.0 vom Snapdragon 630 unterstützt. So ist das Moto X4 auch für die Zukunft gerüstet.

Etwas mager fällt dagegen der verbaute Speicher aus. Der Prozessor kann auf 3 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) zurückgreifen, als Nutzer stehen euch 32 Gigabyte Gerätespeicher für Bilder, Videos, Musik und Apps zur Verfügung. Das Huawei Nova 2 bietet zum ähnlichen Preis doppelt so viel Speicher. Die magere Speicherausstattung dürfte eine der Gründe sein, warum Motorola den ursprünglichen angesetzten Listenpreis von 399 Euro still und heimlich zum Marktstart auf 349 Euro gesenkt hat.

Immerhin lässt sich der Speicherplatz per microSD-Karte um theoretisch bis zu 2 Terabyte erweitern, auch wenn es Speicherkarten mit einer entsprechenden Kapazität derzeit noch gar nicht gibt. Eine Variante mit 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Gerätespeicher bietet Motorola anders als HTC (U life) oder BQ (Aquaris X Pro) hierzulande offiziell nicht an. Sie ist aber in anderen Ländern, etwa Indien, erhältlich. Daher gibt es das Moto X4 bei einigen Online-Händlern auch mit 64 Gigabyte Speicher und 4 Gigabyte RAM zu kaufen. Bitte beachtet jedoch, dass es sich hierbei um Import-Ware handelt.

Software und Bedienung

Als Betriebssystem fungiert auf dem Moto X4 noch Android 7.1 Nougat. Ein Update auf Android 8.0 Oreo hat Motorola bereits angekündigt. Einen Termin, wann die Aktualisierung zum Download bereitstehen soll, gibt es jedoch noch nicht. Ihr könnt euch in unserem Android-Update-Fahrplan für Motorola-Geräte dazu auf dem Laufenden halten.

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Als ehemalige Google-Tochter wagte Motorola bislang kaum, gravierende Änderungen am verwendeten Android-System vorzunehmen. Googles Handy-OS landete auch nach dem Verkauf an Lenovo nahezu 1:1 auf den Moto-Geräten. Beim Moto X4 weicht das Unternehmen erstmals von seiner puren Android-Strategie ab - auch wenn die Modifikationen im Vergleich zu anderen Herstellern wie Samsung oder Huawei noch gering ausfallen. So steht euch auf dem Moto X4 nicht nur der Google Assistant Rede und Antwort, sondern auch Alexa von Amazon. Nach einer kurzen Einrichtung könnt ihr Alexa per Sprachbefehl um Unterstützung bitten. Das funktioniert sogar, wenn das Moto X4 mit gesperrtem Bildschirm vor euch liegt.

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Eine weitere Modifikation ist die Ergänzung von Moto Key. Dabei handelt es sich um eine Art Passwort-Manager. Ihr könnt im Moto X4 Passwörter für eine Reihe von Online-Konten hinterlegen und euch bei diesen dann stattdessen mit eurem Fingerabdruck anmelden. Dafür müsst ihr euren Finger nur auf den entsprechenden Sensor beim Moto X4 legen. Das funktioniert nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch am PC. Der Login per Fingerabdruck am PC setzt dabei eine Bluetooth-Verbindung und mindestens Windows 7 auf dem Rechner voraus.

Leider hat die neue Strategie auch zur Folge, dass das Moto X4 nicht mehr frei von Bloatware ist. So sind ab Werk die Microsoft-Apps LinkedIn und Outlook vorinstalliert. Wer beim Einrichten des Smartphones nicht aufpasst, installiert mitunter weitere von Motorola-empfohlene vom Nutzer aber mitunter nicht benötigte Apps.

Hinweis: In den USA gibt es das Moto X4 auch in einer Android One-Version zu kaufen. Diese ist mit purem Android ausgestattet und erhält Updates zeitgleich mit den Google-Geräten. In Europa gibt es das Moto X4 mit Android One allerdings nicht zu kaufen.

Sprachqualität und Akkulaufzeit

Motorola ist ein Urgestein der Mobilfunkbranche und diese Erfahrung ist bei der Sprachqualität spürbar. Im Test war der Gesprächspartner klar und deutlich zu verstehen. Die eigene Stimme wird ebenso natürlich übertragen, Nebengeräusche wie etwa Autolärm regelt das Moto X4 herunter, ohne dass dies zu Lasten der Natürlichkeit der Stimme geht. Selbst längere Telefonate werden so mit dem Moto X4 nicht anstregend.

Wahlweise kann das Smartphone auch mit zwei Nano-SIM-Karten betrieben werden. Nutzt ihr das Moto X4 als Dual-SIM-Smartphone könnt ihr jedoch nicht mehr den Speicher per microSD-Karte erweitern. Anders als das Moto G5s Plus weist das Smartphone keinen dezidierten zweiten SIM-Slot auf, sondern setzt auf einen kombinierten SIM-/Speicherkartenslot.

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Als Energiespeicher fungiert eine 3.000-Milliamperestunden-Batterie. In Sachen Kapazität ist der Akku des Moto X4 also nichts Besonderes, im Alltag werdet ihr jedoch einen deutlichen Unterschied zu anderen Smartphones merken. Motorola hat Hard- und Software gut aufeinander abgestimmt, sodass ihr mit einer Akkuladung im Durchschnitt anderthalb Tage auskommen solltet. Im Akku-Test von PCMark erzielte das Moto X4 bei uns eine Laufzeit von 9 Stunden und 28 Minuten. Ein überdurchschnittlicher Wert, wenn auch nicht ganz so beeindruckend wie die 17 Stunden und 35 Minuten des Moto Z Play aus dem vergangenen Jahr.

Geladen wird der Akku über den USB C-Port an der Unterseite. Der Ladevorgang dauert dank Qualcomm Quick Charge-Technik mit dem beiliegenden Netzteil lediglich knapp 75 Minuten. Drahtlos Aufladen lässt sich das Moto X4 dagegen nicht. Dabei wäre die Integration eines Wireless Charging-Moduls in das Smartphone dank der Glasrückseite eigentlich ein leichtes. Anders als bei der Moto Z-Serie lässt sich diese Fähigkeit auch nicht nachrüsten, denn das Moto X4 verfügt über keine Moto Mod-Schnittstelle.

Kamera

Für Foto- und Videoaufnahmen bietet das Moto X4 eine Dual-Kamera auf der Rückseite. Diese besteht aus einer 12-Megapixel-Kamera und einer 8-Megapixel-Kamera. Das Duo ermöglicht verschiedene Funktionen. Natürlich beherrscht das Moto X4 den Bokeh-Effekt, den Apple mit seinem Portrait-Modus populär gemacht hat. Ihr könnt aber alternativ auch den Vorder- oder Hintergund eines Bildes in Schwarz/Weiß umwandeln lassen, um einen bestimmten Bildbereich zu betonen. Die Funktion "Spot Color" erlaubt es euch sogar, nur eine einzige Farbe im Bild zu belassen und den Rest der Farben auszublenden. Das klappte im Test schon ganz gut, obwohl die Features teilweise noch Beta-Status aufweisen. Ob es für solche Spielereien aber unbedingt eine Dual-Kamera braucht oder ob es nicht auch eine gute Foto-App tut, müsst ihr selbst entscheiden.

Moto X4: Kamera-Samples

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Die Kamera des Moto X4 kann jedoch noch weitaus mehr. So hat Motorola sein Smartphone mit einer Objekterkennung ausgestattet. Haltet ihr etwa eine Cola-Flasche vor die Kamera, soll diese erkannt und euch Links zu weiterführenden Informationen oder Angeboten angezeigt werden. Das Feature erinnert an die Firefly-Funktion des Amazon Fire Phone. Leider funktioniert es im Test ähnlich schlecht. Zwar wurde ein Teddybär korrekt als "Braunbär Plüschtier" erkannt, eine Packung Papiertaschentücher identifizierte das Moto X4 dagegen als "Blau beschriftete Box". Aus einem Moto Z Play mit abgeschalteten Display machte die Kamera-App im Test gar ein iPhone 7.

Neben Objekten soll die Kamera des Moto X4 auch Wahrzeichen erkennen und euch dann entsprechende Informationen dazu anzeigen. Damit dies auch ohne Internetverbindung funktioniert, müsst ihr euch erst eine Liste unterstützter Wahrzeichen herunterladen. Das könnt ihr euch aber auch sparen, denn das Feature wirkte im Test ähnlich unausgereift. So wollte uns das Moto X4 weismachen, dass wir nicht im Hamburger Hafen sind, sondern am Brighton Palace Pier stehen.

Die Wahrzeichenerkennung der Moto X4-Kamera ist alles andere als perfekt. Oder findet ihr das Restaurant Rive im Hamburger Hafen (rechts) ähnelt dem Brighton Palace Pier (links)?
Die Wahrzeichenerkennung der Moto X4-Kamera ist alles andere als perfekt. Oder findet ihr das Restaurant Rive im Hamburger Hafen (rechts) ähnelt dem Brighton Palace Pier (links)? (Quelle: Screenshot, Justin_Time/depositphotos.com)

Abseits dieser Spielereien kann die Kamera des Moto X4 bei Tageslicht überzeugen. Unsere Testaufnahmen im Hamburger Hafen sind auch bei der Betrachtung am PC knackscharf. Nicht mal an den Rändern fällt die Auflösung ab. Auch der Detailgrad geht für ein Smartphone in dieser Preisklasse vollkommen in Ordnung. Bei schwachen Lichtverhältnissen, etwa in der Dämmerung, sieht das anders aus. Hier weisen die Aufnahmen schnell ein großflächiges Rauschen auf. Kanten und Konturen benachbarter Objekte verschwimmen dadurch mitunter. Dies war im Test des Moto Z2 Play noch anders. Selbst das zwei Jahre alte Galaxy S6, das ihr mittlerweile zu einem ähnlichen Preis wie das Moto X4 erhaltet, macht bei Low-Light bessere Bilder.

Technische Daten Moto X4 im Überblick

Nachfolgend findet ihr die wichtigsten Specs des Moto X4 auf einen Blick:

Technische Daten Moto X4
Display 5,2 Zoll (Full HD)
Prozessor Qualcomm Snapdragon 630 (Octa-Core-Prozessor)
Arbeitsspeicher 3 Gigabyte
Gerätespeicher 32 Gigabyte, erweiterbar
Akku 3.000 Milliamperestunden
Kamera Dual-Kamera (12 und 8 Megapixel)
Frontkamera 16 Megapixel
Konnektivität Bluetooth 5.0 (nach Update auf Android 8.0), Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, 2,4 GHz + 5 GHz, NFC
Abmessungen 148,35 x 73,4 x 7,99 Millimeter
Gewicht 163 Gramm

Preis und Verfügbarkeit

Das Motorola Moto X4 ist seit November 2017 in Deutschland in den Farben "Super Black" (Schwarz) und "Sterling Blue" (Blau) erhältlich. Ohne Vertrag ruft Motorola für das Smartphone einen Preis von 349 Euro auf. Mit Vertrag gibt es das Moto X4 derzeit unter anderem bei Mobilcom-Debitel zu kaufen. Aktuelle Angebote für das Moto X4 findet ihr am Ende des Artikels.

Motorola Moto X4: Fazit

Gutes Mittelklassen-Smartphones mit Extras 8/10

Motorola vereint im Moto X4 alles, was ihr derzeit von einem Mittelklassen-Smartphone erwarten dürft und noch ein bisschen mehr. Die Bewertung der zusätzlichen Gimmicks fällt jedoch unterschiedlich aus. Die Alexa-Integration ist für Amazon-Fans sicher ein Pluspunkt, ebenso die Unterstützung für künftige Standards wie Bluetooth 5.0. Die Objekterkennung der Kamera versagt dagegen im Test. Stattdessen hätten wir uns lieber mehr Speicher oder Wireless Charging gewünscht.

Das hat uns gefallen

  • Unterstützung künftiger Standards (WLAN ac, Bluetooth 5.0)
  • Alexa-Integration

Das hat uns nicht gefallen

  • kein Wireless Charging
  • Bloatware
Testnote 8,0 von 10
Jan Kluczniok
Bewertet von Jan Kluczniok
8,0 / 10
Design und Verarbeitung
8,0 / 10
Ausstattung und Bedienung
8,0 / 10
Sprachqualität
8,0 / 10
Akkulaufzeit
8,0 / 10
Multimedia
Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde netzwelt leihweise von Motorola für vier Wochen zur Verfügung gestellt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

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9
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Motorola Moto X4 verglichen

Ihr seid euch unsicher, ob ihr das Motorola Moto X4 kaufen oder lieber zu einem Konkurrenzprodukt greifen solltet? Die folgenden Vergleichstests helfen euch bei der Kaufentscheidung. Wir stellen hier das Motorola Moto X4 seinen schärfsten Konkurrenten gegenüber.

Bestenlisten

Motorola Moto X4 wurde in folgende Smartphone-Bestenlisten einsortiert.

Motorola Moto X4 - Specs: Die technischen Daten im Überblick

Die nachfolgende Tabelle zeigt euch die wichtigsten technischen Daten des Motorola Moto X4 im Überblick. Eine detaillierte Auflistung findet ihr im technischen Datenblatt, um das Motorola Moto X4 mit anderen Smartphones zu vergleichen besucht unseren Handy-Vergleich.

Prozessor Qualcomm Snapdragon 630
Display LCD IPS Color (16M) 1080x1920px (5.2") 424ppi
RAM 3 GB
Gerätespeicher 32 GB
Akku 3.000 Milliamperestunden
Hauptkamera 12 Megapixel
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Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Mobile, Testbericht, Motorola, Smartphone und Motorola Moto X4.

Das Motorola Moto X4 wurde ursprünglich mit Android 7.1 "Android Nougat" ausgeliefert. Mittlerweile ist für das Motorola Moto X4 die Version 8.0 "Android O" verfügbar.

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