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Deezer im Test: Musik-Streaming-Dienst mit Flow und Luft nach oben

Variabler Spotify-Konkurrent

von Ana Zapatellini
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Deezer - Teaser

Musik-Streaming-Dienst Deezer ist ein beliebter und weit verbreiteter Spotify- und Apple Music-Konkurrent aus Frankreich und bietet eine riesige Musikauswahl. Deezer macht unter anderem mit dem Flow-Feature auf sich aufmerksam. Doch ist der Dienst eine echte Alternative zu den Marktführern? Wo liegen die Stärken und Schwächen? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir im ausführlichen Deezer-Testbericht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Preise und Pakete
  2. Unterstützte Geräte und Plattformen
  3. Musikauswahl und Upload der eigenen MP3-Sammlung
  4. Streaming-Qualität
  5. Apps, Benutzeroberfläche und Handhabung
  6. Empfehlungssystem und Soziale Netzwerke
  7. Extrafunktionen, Hilfebereich und Support
  8. Fazit

Deezer gehört zur französischen Blogmusik SAS und existiert bereits seit dem Jahr 2007 - ein alt eingesessener Anbieter im Musik-Streaming-Markt also. Die Nutzerschaft des französischen Angebotes summiert sich eigenen Angaben zufolge auf über 12 Millionen aktive Nutzer in mehr als 185 Ländern. Der ehemalige Streaming-Anbieter Ampya gehört seit 2012 mittlerweile zu Deezer. Zuletzt übernahm der Anbieter die Kunden des nicht mehr existierenden Dienstes Simfy.

Preise und Pakete

Wie bei Konkurrent Spotify gibt es sowohl eine Gratis- als auch eine kostenpflichtige Variante. Deezer Gratis ist werbebasiert, bietet aber nur eingeschränkte Funktionen. Wie üblich ist etwa kein Offline-Hören möglich. Außerdem steht mobil nur die Radiofunktion beziehungsweise der auf Algorithmen basierende Zufallsmodus Flow zur Verfügung. Für die kostenpflichtige Deezer Premium+-Option verlangt Deezer knapp zehn Euro im Monat - die Begrenzungen der Gratis-Version fallen in der kostenpflichtigen Variante weg. Für verlustfreies Streaming bietet der Dienst mittlerweile den Service namens Deezer HiFi, ehemals Deezer Elite, an. Diesen könnt ihr im Rahmen von Partnerschaften mit den Lautsprecherherstellern Sonos, Sony, Samsung, Yamaha, Bang & Olufsen, Onkyo, Pioneer, AudioPro und Devialet nutzen. Hier streamt ihr wie bei Streaming-Dienst Tidal im unkomprimiertem FLAC-Format. Deezer HiFi kostet euch knapp 20 Euro im Monat.

Deezer Gratis Deezer Premium+ (10 €/Monat) Deezer Family (15 €/Monat)
Musik am PC und Tablet Unbegrenzt
Musik auf dem Smartphone Flow und Mix
Werbefrei
Unbegrenztes Titelspringen
Offline-Modus
Hohe Audio-Qualität
Bis zu 6 Accounts
Profile für Kinder

Des Weiteren steht euch ein Familientarif zur Wahl, für den 15 Euro monatlich anfallen. Über diesen könnt ihr insgesamt sechs unabhängig voneinander laufende Premium+-Plus-Profile anlegen. Deezer kann derzeit 30 Tage lang gratis getestet werden. Wer nicht fristgerecht (48 Stunden vor Ablauf der Testphase) kündigt, wird vom Probe- automatisch zum Premium-Kunden und monatlich zur Kasse gebeten. Wenn ihr euch via Deezer-App registriert, streamt ihr 15 Tage im Premium+-Tarif, ohne Bezahldaten zu hinterlegen. Diese Option müsst ihr überdies nicht kündigen, um Folgekosten zu vermeiden. Bares Geld bei Deezer spart ihr unter anderem im Rahmen der Kooperation mit Lidl. Als Vodafone-Kunde spart ihr in den Red-Tarifen bares Geld, auch als GMX-Freemail-Kunde zahlt ihr 9 Euro, für GMX-Premium-Kunde werden nur acht Euro im Monat für das Premium+-Paket fällig.

Musik-Streaming: So spart ihr bares Geld

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Unterstützte Geräte und Plattformen

Deezer setzt auf eine weite Verbreitung. Neben Apps für iOS- und Android gibt es auch Miniprogramme für Windows Phone und BlackBerry. Auf Mac- und Windows-Rechnern kann Deezer entweder über den Browser oder eine Extra-Software angesteuert werden. Überdies könnt ihr die Wiedergabe von Deezer mit den Sprachassistenten Alexa und Google Assistant per Zuruf steuern. So wird unter anderem der smarte Lautsprecher Google Home unterstützt. Weiterhin greift ihr auf Deezer zum Beispiel mit den Streaming-Playern Chromecast und Amazon Fire TV (Stick) oder auch einer Xbox zu.

Überdies werden Hersteller zahlreicher Audio-Hardware unterstützt: Bang & Olufsen, Bose, Denon, Sony und Onkyo, um nur einige zu nennen. Auf Fernsehern von Samsung, LG, Toshiba, Philips, Panasonic und via Netrange auch auf TVs von Sharp, Loewe und TCL steht der Dienst ebenfalls bereit. An Car Audio-Systemen steht Deezer via Uconnect Live (Fiat 500X, Jeep Renegade), BMW Connected Drive, Mini Connected, Clarion und Parrot zur Verfügung. Außerdem wird Android Auto und CarPlay unterstützt: Bei angeschlossenem Smartphone läuft der Dienst damit auch auf dem Auto-Display und ist per Sprache steuerbar.

Apps & Desktop Streaming-Player Netzwerk-Lautsprecher Smart TVs Auto-Systeme
macOS, iOS Chromecast (Audio) Sonos Samsung Android Auto
Windows (Phone) Google Home LG Philips Apple CarPlay
Android (Wear) Amazon Fire TV (Stick) Bose Panasonic Fiat 500
BlackBerry Philips LG, Sony Jeep Renegade
Web-Player Sony Bang & Olufsen BMW, Mini
Google Assistant Samung und viele mehr NetRange Clarion
Parrot

Musikauswahl und Upload der eigenen MP3-Sammlung

Wie bei zahlreichen konkurrierenden Musik-Streaming-Diensten hat Deezer die 40 Millionen-Song-Schallmauer durchbrochen und bietet derzeit sogar über 53 Millionen Titel an. Eine unvorstellbare Anzahl an Songs, die man Zeit seines Lebens nicht wird durchhören können. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die Differenz zu anderen Anbietern wirklich entscheidend ist. Wir haben eine höchst subjektive Auswahl an Alben und Songs getroffen und überprüft, ob die jeweiligen Musik-Streaming-Anbieter diese zur Verfügung stellen. Deezer bietet hier einen vergleichbaren Wert wie Apple Music oder auch Spotify und damit auf ein sehr gutes Ergebnis. Das Musikangebot unterscheidet sich demnach nur geringfügig von der Konkurrenz. Gewisse Lücken tun sich bei allen Anbietern auf. Hier hilft der direkte Vergleich des Angebots.

Musik-Streaming: Die besten Anbieter im Vergleich
Musik-Streaming: Die besten Anbieter im Vergleich Bestenliste Musik wird mehr und mehr per Flatrate gestreamt. Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Amazon Music Unlimited oder Deezer sind auf dem Vormarsch. Wir fassen euch hier alles Wissenswerte rund um das Thema Musik-Streaming zusammen und vergleichen die besten Anbieter. Jetzt lesen

Zudem zählen über 40.000 Radiosendungen, Hörbücher, eine wachsende Auswahl an Podcasts oder auch Live-Fußball-Radio-Streams zum Streaming-Angebot von Deezer. Wie bei Apple Music oder auch Google Play Music könnt ihr nicht gefundene Songs via Upload-Funktion schließen. So kann die eigene MP3-Sammlung bequem per Webbrowser oder Desktop-App in die eigene Deezer-Bibliothek übertragen werden. Genaue Angaben zu einem Upload-Limit macht der Hersteller allerdings nicht. Im Test mussten wir feststellen, dass im Zuge des Uploads kein entsprechender Fortschritt angezeigt wird, zudem wurden nicht alle Songs hochgeladen. Von 540 Songs landeten nur 505 im Archiv, Fehlermeldungen gab es hierzu nicht.

Streaming-Qualität

Deezer streamt wie andere Anbieter auch in unterschiedlicher Bitrate - je nach Zugang. Die schlechteste Qualität liefert die Gratis-Variante mit 128 Kilobit pro Sekunde, das gilt für den mobilen Zugriff sowie auf dem Desktop-PC. Bei Deezer Premium+ für zehn Euro im Monat ist die Bitrate auf 128 oder 320 Kilobit pro Sekunde skalierbar. Das gilt fürs Smartphone, Tablet genauso wie für den Desktop-Rechner. Wer eine noch höhere Qualität will, greift zum bereits erwähnten Deezer HiFi-Abo mit verlustfreiem Streaming mit 1.411 Kilobit pro Sekunde im FLAC-Format.

Die besten Deezer-Funktionen im Überblick

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Wer allerdings überwiegend auf dem Smartphone oder Tablet Musik hört, sollte das Gratis- oder Premium-Abo vorziehen, da sich die qualitativen Unterschiede auf mobilen Geräten eher weniger bemerkbar machen. Das gilt auch für durchschnittliche HiFi-Systeme in den vier Wänden. Bei der getesteten Deezer Premium+-Variante gibt es jedenfalls nichts zu beanstanden - die Sound-Qualität ist gut, wobei stets das Streaming in 320 Kilobit pro Sekunde vorzuziehen ist. Der Sound ist etwas ausgewogener und satter.

Apps, Benutzeroberfläche und Handhabung

Deezer liefert plattformübergreifend - Desktop-PC und mobil - eine weitestgehend einheitliche Designsprache und Nutzerführung. Auch für den Mac ist mittlerweile eine weitreichend überarbeitete Version eines Desktop-Clients erschienen, die zwar noch das Beta-Label trägt, aber endlich ansprechenden Nutzerkomfort bietet. Zudem bietet die App allen Premium+-Nutzern ein verlustfreies Streaming im FLAC-Format und das ohne Aufpreis. Weiterhin stellt Deezer über den neuen Desktop-Client Videos zur Verfügung, in entsprechenden Channeln findet ihr beispielsweise Interviews oder exklusiv für Deezer produzierte Live-Sessions. Gefehlt hat uns am Desktop die Funktion, direkt zum derzeit abgespielten Song zu springen, bei großen Playlisten seid ihr demnach auf die integrierte Suchfunktion angewiesen.

Die Deezer-App auf dem iPhone.
Die Deezer-App auf dem iPhone. (Quelle: Deezer / Screenshots: netzwelt)

Stichwort Suchfunktion: Diese gefiel uns gut, ganz so schnell wie beispielsweise bei Spotify agiert sie allerdings nicht. Dafür akzeptiert sie Rechtschreibfehler großzügig und liefert umfangreiche Ergebnisse zu Songs, Interpreten, Playlists oder Profilen. Deezer ermöglicht das zeitgleiche Hinzufügen mehrerer Songs zu einer Playlist, das funktioniert allerdings nicht für Favoriten. Herzchen könnt ihr nur für einen Song zur Zeit vergeben. Beim Import einer großen Sammlung wartet also jede Menge Arbeit auf euch. Zudem könnte das Hinzufügen eines Songs zu einer Playlist am Desktop deutlich bequemer vonstattengehen. So wird stets nur eine kurze Liste mit Playlisten angezeigt, durch die man sich immer wieder durchscrollen muss. Äußerst gut hingegen hat uns die Performance von Deezer gefallen. Die Navigation durch den Angebotskatalog gelingt stets schnell und zielgerichtet, Songs starten unmittelbar nach dem Anklicken, auch das Skippen oder Vorspulen geht richtig schnell von der Hand. Hier muss sich Deezer keineswegs vor dem Branchenprimus Spotify verstecken.

Die Apps für Android und iOS haben uns sehr gut gefallen. Sie punkten mit Übersichtlichkeit und komfortabler Bedienung. Was uns so gar nicht zugesagt, sind Beschränkungen hinsichtlich der Musikbibliothek. So besteht ein striktes Limit von maximal 2.000 Songs für Playlisten. Dieser Umstand lässt sich sicher noch verschmerzen, nicht aber die Tatsache, dass diese Begrenzung ebenfalls für eure Song-Favoriten gilt. So könnt ihr maximal 2.000 Lieder am Desktop mit einem Herz versehen und so der eigenen Sammlung hinzufügen. Mobil ist die Anzeige von Songs in Playlisten sowie Lieblingssongs sogar auf eine Stückzahl 1.000 begrenzt. Da es ansonsten keine Möglichkeit gibt, Songs zu in größerer Stückzahl zu archivieren, ist Deezer definitiv keine Option für Zeitgenossen mit umfangreicher Musiksammlung. Ein echtes Manko.

Empfehlungssystem und Soziale Netzwerke

Bezüglich des Empfehlungssystems rückt Deezer insbesondere seine Flow-Funktion in den Fokus - ein Algorithmus, der das persönliche Nutzungsverhalten analysiert, mit dem Musikgeschmack anderer vergleicht und daraus auf der Startseite mobil wie stationär eine zentral positionierte Playlist aus bereits favorisierter und neuer Musik zusammenstellt. Im Test versorgte uns das Flow-Feature insbesondere in den ersten Tagen der Nutzung mit sehr guten Empfehlungen. Allerdings sei angemerkt, dass nach längerer Zeit die Anzahl von Songs im Flow, die man bereits mit einem Herzchen markiert hatte, deutlich anstieg. Zudem leistete sich das vielbeworbene Feature den einen oder anderen groben Fauxpas und spielte Musik, die so gar nicht zu unserem Geschmack passte.

Songs unabhängig vom Streaming-Anbieter teilen

Ihr möchtet einen Song an jemanden verschicken, der einen anderen Musik-Streaming-Dienst nutzt? Wir zeigen euch, wie das mit einem kostenlosen Web-Service im Handumdrehen funktioniert.


Hier entlang

Darüber hinaus gibt es eigene Playlists der Deezer-Musikredaktion sowie zusammengestellte Mixe der Deezer-Community, denen ihr folgen könnt. Zudem stehen euch auf Detailseiten Künstler-Mixe zur Verfügung, die bei konkurrierenden Musik-Streaming-Diensten als Radiosender geführt werden. Zu bereits angelegten Playlisten macht euch Deezer auf Wunsch passende Titelvorschläge. Allerdings ist es im Rahmen dieser Desktop-Funktion nicht möglich, Songs vorzuspulen. Schade. Im Bereich "Anhören" findet ihr neben der Flow-Funktion überdies weitere Möglichkeiten für das Entdecken neuer Musik. Hier wurden wir allerdings nur sehr selten fündig.

Playlisten können optional wie auch bei Spotify mit anderen Deezer-Nutzer als Gemeinschaftswerk bearbeitet werden. Die bei Deezer angehörte Musik, Kommentare, Lieblings-Songs, Playlisten und Favoriten könnt ihr zudem per Facebook, Google+, Twitter oder Last.fm mit wenigen Klicks teilen. Die Berechtigung vergibt man zum Start über den Web-Player, in der mobilen App für iOS stand im Test allerdings nur eine Konfiguration für Facebook und Google+ zur Verfügung.

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Extrafunktionen, Hilfebereich und Support

Deezer verfügt sowohl am PC als auch mobil über eine Offline-Funktion für das Musikhören ohne Internetanbindung, setzt allerdings einen Premium+-Account voraus. Bis zu drei Geräte lassen sich mit einem Deezer-Account verknüpfen. Die Nutzung via Web-Player wird unseren Erfahrungen entsprechenden dabei nicht angerechnet. Paralleles Streaming unterschiedlicher Sounds wird nicht unterstützt. Während der Wiedergabe stoppt der Stream auf einem Gerät, wenn ein weiteres mit einem Deezer-Konto verknüpft. Wer dennoch mit einem Gerät etwas anderes wiedergeben will als mit dem anderen, muss Musik oder andere Inhalte auf mindestens einem Gerät für die Offline-Wiedergabe speichern.

Außerdem bietet Deezer eigene Apps von Drittanbietern zur Installation an. Die Auswahl reicht von Promo-Apps für Disney über ausgewählte Künstler-Sessions für Deezer bis zur Anwendung, die Spotify-Bibliotheken importiert oder über Konzerttermine gefolgter Künstler informiert. Gut gemacht: Sind Songtexte vorhanden, taucht ein Mikrofonsymbol in der Liste auf - die Lyrics werden dann direkt beim Abspielen angezeigt. Das Feature steht auch mobil zur Verfügung. Außerdem bietet Deezer eine App für Hörbücher mit der Möglichkeit, Lesezeichen zu setzen. Die Hörbuch-Titel können auch auf das jeweilige Gerät zum Offline-Hören heruntergeladen werden. Wer mit seinen Playlisten zu Deezer umziehen will, kann das unter anderem mit Soundiiz. Besonders komfortabel gelingt der Umzug von Spotify zu Deezer mit dem Web-Service Mooval.

Der Support-Bereich bei Deezer hält zahlreiche Seiten mit deutschen Hilfetexten bereit. Seit einer Zeit gibt es für den deutschsprachigen Raum zudem ein passendes Nutzerforum für Deezer. Dafür steht euch ein sehr guter Live-Chat zur Verfügung, der Werktags zwischen 13:00 und 17:00 Uhr geöffnet hat. Im Test konnte dieser voll und ganz überzeugen. Auf unsere Fragen wurde innerhalb weniger Augenblicke sehr freundlich und hilfsbereit reagiert und das nicht nur mit vordefinierten Standardtexten. Auf Probleme oder Anregungen wurde konkret eingegangen. Auch die Kontaktaufnahme via E-Mail ist möglich. Hier müsst ihr euch aller auf längere Wartezeiten einstellen.

Deezer: Fazit

Musik-Streaming-Dienst mit Verbesserungspotential. 7.8/10

Deezer wird auf zahlreichen Plattformen angeboten, die Soundqualität ist gut, die Musikauswahl riesig. Die Bedienung erfolgt weitestgehend intuitiv, auch die App für den Mac kann sich mittlerweile sehen lassen. Weiterhin positiv bewerten wir die mobilen Apps sowie die Performance von Deezer. Zudem streamt ihr mit Deezer HiFi auf Wunsch verlustfrei im FLAC-Format. Etwas enttäuschend fällt allerdings das Management für Playlisten und große Musiksammlungen ab 1.000 beziehungsweise 2.000 Songs aus.

Das hat uns gefallen

  • breite Plattformunterstützung
  • Tarif für unkomprimiertes Audio-Streaming
  • Apps für Hörbücher und Konzerte
  • gute Audioqualität, flotte Performance
  • sehr guter Support (Live-Chat)
  • Upload eigener Songs

Das hat uns nicht gefallen

  • Song-Limits für Playlisten und Favoriten
  • Upload eigener Songs unvollständig
  • Flow-Funktion mit groben Schnitzern
  • Playlist-Management am via PC/Web ausbaufähig
Testnote 7,8 von 10
Bewertet von Ana Zapatellini
7,0 / 10
Bedienung
8,0 / 10
Plattformunterstützung
8,0 / 10
Musikauswahl
8,0 / 10
Qualität
8,0 / 10
Extrafunktionen
Informationen zum Leihgerät

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

9
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Bestenlisten

Deezer wurde in folgende Online-Musikdienst-Bestenlisten einsortiert.

Musik-Streaming-Vergleich: Die 10 besten Anbieter im Test
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  1. KainEpanik · 

    Ich habe Deezer und Spotify je für mehrere Monate als Premiumzugang getestet. Zunächst: Spotify und Deezer haben eine große Auswahl, die Plattformen funktionieren zuverlässig (getestet: Android, PC). Allerdings hat Spotify im Vergleich zu Deezer ein großes Manko: Musikvorschläge (Song-Radio, Entdecken, Empfehlungen) werden offenbar anhand eines Algorithmus erstellt, der Durchschnittswerte vieler Hörer berechnet, anstelle einzigartige Hörerprofile zu berücksichtigen. Damit bekommt man als Ergebnisse in erster Linie ein eher langweiliges "mehr desselben". Ein Playlistenvergleich wie bei Deezer, über den man die Vorlieben (also den spezifischen, einzigartigen Musikgeschmack) einzelner User mit dem eigenen Geschmack abgleichen kann, wird nicht angeboten. Das bedeutet: Nivellierung statt Niveau, die Chance, überraschend Neues zu finden, sinkt bei Spotify extrem. Dem eher unkritischen Alleskonsumierer wird das nicht auffallen, der anspruchsvolle Musikfreund findet jedoch auf Spotify nur mit Mühe Inspiration. Habe ich über Deezer eine "Trefferquote" interessanter neuer Songs von über 20%, liegen bei Spotify über 98% der "Empfehlungen" daneben. Ich habe mich letztendlich für Deezer entschieden, weil mich die Vorschläge von Spotify auf Dauer ziemlich genervt haben.

    1. MaximeBlake · 

      Da hast du tausendfach recht. Speziell wenn man etwas nieschenhafte Musik sucht - no way. Von vielen Interpreten sind nur Songbeispiele auf Samplern bei Spotify vorhanden. Diejenigen, die gerne Mainstreamradio hören werden bei Spotify gut bedient, sucht jemand aber einen Workaround um seine Plattensammlung nicht digitalisieren zu müssen, wird sich frustriert abwenden. Ich werde mir Deezer auf alle Fälle mal antun, obwohl ich um meine Spotify Playlists heule.

    2. Gastkommentar · 

      Im Artikel selbst werden doch zwei Dienste genannt, mit denen man seine Playlists von Spotify zu Deezer umziehen kann ;)

Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Audio, Internet, Deezer, Spotify und Online-Musikdienst.

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Deezer im Zeitverlauf
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  • Deezer: Premier League im Audiostream

    16.12.2015 Zwischen dem 21. Dezember und 21. Januar müssen Fußballfans stark sein: Die Bundesliga pausiert. Wer allerdings nicht auf spannende Partien auf dem Rasen verzichten möchte, kann jetzt mit dem Audiostreamingdienst Deezer auch bei der Premier League mitzittern.

    Ob Arsenal gegen Manchester oder Chelsea gegen Watford, die Spiele werden ab sofort für alle Nutzer im Live-Kommentar angeboten. Während Elite- und Premium+-Abonnenten werbefrei zuhören können, müssen Free-Nutzer mit Unterbrechungen leben.

    Auch für Unterhaltung zwischen den Spielen ist gesorgt. Neben den Übertragungen der Premier League werden auch die Spiele des FA Cups zu hören sein. Für die nötige Abwechslung sorgen zahlreiche Fußball-Podcasts oder Playlisten mit den größten Fußball-Hymnen der britischen Fans.

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