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Powerhammer: Forscher demonstrieren Datenklau via Steckdose

Forscher knacken PCs über Stromkabel

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von Alexander Kant
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Im Internet lauern aller Hand gefahren für Computer-Nutzer. Doch auch ohne Internet-Verbindung sind eure Daten nicht sicher. Das beweist die Powerhammer-Methode. Wissenschaftlern der Ben-Gurion-Universität ist es mit dieser gelungen, einen Computer über das Stromnetz anzugreifen und Daten zu klauen.

Ein Hacker-Angriff über das Stromnetz gibt es nicht? Doch, den gibt es und dieser nennt sich "Powerhammer".
Ein Hacker-Angriff über das Stromnetz gibt es nicht? Doch, den gibt es und dieser nennt sich "Powerhammer". (Quelle: gjp1991 /depositphotos.com)

Kein Internetzugang bedeutet, dass der Rechner vor Hackerangriffen sicher ist, sollte man zumindest meinen. Doch weit gefehlt. Wissenschaftlern der Ben-Gurion-Universität ist es gelungen einen Computer über das Stromnetz anzugreifen und Daten vom Rechner zu entwenden.

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Sie haben diese Angriffs-Methdode "Powerhammer" getauft. Für den Erfolg dieser Methode muss der Rechner schon mit einer Malware infiziert sein. Das bedeutet, der PC muss entweder kurzzeitig im Internet gewesen oder über einem USB-Stick mit der Schadsoftware infiziert worden sein. Die Malware sammelt dann Daten wie Passwörter und Adressen und schickt diese mit einer bestimmten Frequenz in die Stromleitung.

Frequenz über das Stromnetz

Dazu zapft die Malware den Prozessor an und nutzt ungenutzte Kerne des Chips. Diese werden dann in bestimmten Abständen überlastet, damit mit kleinen Stromspitzen ein Wellensignal erzeugt wird. Auf diesem Wellensignal oder dieser Frequenz fließen die Daten nach Außen. Die Opfer würden die Attacke laut der Wissenschaftler nicht bemerken, da alles wie gehabt weiter läuft.

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Nun könnte ein Hacker in der Nähe des Stromkabels warten, um die verschickten Daten auszulesen. Hierzu wird das elektromagnetische Feld um das Kabel herum gemessen. Die elektrischen Impulse werden dann in lesbare Daten umgewandelt. Die Übertragungsrate ist allerdings sehr gering. Die Malware schickt Daten mit gerade einmal 0,001 Megabit pro Sekunde durch den Stromkreis.

Hacker-Angriff der Zukunft?

Weiterhin konnten die Forscher eine Festplatten-LED-Leuchte so manipulieren, dass diese per Morsecode Daten verriet. Die Wissenschaftler warnen daher vor solchen Angriffen über das Stromnetz. Auch wenn klar ist, dass die Methoden sehr schwierig nachzustellen sind, geht diese nicht über die Fähigkeiten von motivierten und fähigen Angreifer hinaus.

Weitere aktuelle Betrugswarnungen findet ihr verlinkt. Sucht ihr nach einem Schutz gegen Malware, die eure Geräte über den herkömmlichen Weg angreifen, ladet euch eine aktuelle Antiviren-Software herunter.

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